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Die Kraft von Worten, die du vor Augen hast

In diesem Blog beschreibe ich das Phänomen der Kraft von Worten, die wir sehen und lesen. Es geht um die Wirkung von Worten, mit denen wir uns umgeben und die wir so zu uns sprechen lassen.


Dass Worte, die ausgesprochen werden, Kraft haben, ist eine Binsenweisheit. Worte sind lebendig, sie machen etwas mit uns. In der Bibel lesen wir, dass Gott die ganze Welt erschaffen hat, indem er sprach. Er spricht ein Wort - und es geschieht (Psalm 33, 9). Wir sind im Ebenbild Gottes geschaffen (1. Mose 1, 27) und ich glaube, auch wir haben diese Gestaltungskraft in uns.


Darüber hinaus ist es auch entscheidend, mit welchen Worten wir uns umgeben, welche wir uns - vielleicht immer wieder - vor Augen führen. Auch so kann ein Wort lebendig sein. Dann muss es noch gar nicht laut ausgesprochen sein, sondern entfaltet schon Kraft dadurch, dass wir es lesen und ihm eine Bedeutung beimessen.

 

  • 1. Die Bedeutung guter Worte

  • 2. Welche Worte wählst du?

  • 3. Kein Hokuspokus

  • 4. Nutze die Kraft und Gestaltungsmacht der Worte für dein Leben

 


Die Kraft einzelner Worte vor deinen Augen


1. Die Bedeutung guter Worte
STELL DIR EINMAL VOR, DU WÄHLST DIR EIN JAHRESMOTTO IN EINEM WORT,

zum Beispiel "Freiheit" oder "Hoffnung" oder "Erfolg". Das Wort und die damit verbundene Wahrheit wird zur Vision für dich, wenn du es aufschreibst und dir immer wieder vor Augen führst.


Wenn du "Freiheit" an entscheidenden Stellen in deinem Kalender platzierst oder dir auf einer Karte "Hoffnung" in deine Wohnung hängst, wird dich das Wort und der dahinter stehende Wert leiten und begleiten. Du kannst quasi gar nicht anders, als darüber nachzudenken, was du damit verbindest, wenn du das Wort liest.


Durch deine Gedanken setzt du wiederum einen inneren Gestaltungsprozess in Gang, der sagt: Ja, danach will ich mich ausstrecken, das möchte ich in meinem Leben verwirklichen. Und so wirst du Stück für Stück - bewusst und unterbewusst - Wege bauen, um "Freiheit", "Hoffnung" oder "Erfolg" in deinem Leben Wirklichkeit werden zu lassen.

 

2. Welche Worte wählst du? WAS MÖCHTEST DU IN DEINEM LEBEN DIESES JAHR ODER DIESEN MONAT WIRKLICHKEIT WERDEN LASSEN? WOVON MÖCHTEST DU MEHR ERLEBEN?

Wenn du dich danach sehnst, in deinen Entscheidungen nicht mehr von Angst getrieben zu sein, dann ist vielleicht "Mut" dein Wort. Wenn du auf ein Eingreifen Gottes hoffst, das du jetzt noch nicht sehen kannst, dann ist dein Wort möglicherweise "Vertraue" oder "Hoffnung" oder "Wunder". Vielleicht fühlst du dich auch gefangen in Beziehungen oder im Job und dein Wort ist "Freiheit".


Dein ganz persönliches Wort findest du, wenn du dir überlegst, wonach du dich gerade sehnst, was dir fehlt und wovon du gerne mehr hättest im Leben.


Ein Wort, das dich nährt - welches könnte das sein? Ein Wort, das dich ermutigt - woran denkst du? Was darf es sein, wenn alles möglich ist?


 

3. Kein Hokuspokus Es geht nicht darum, dass das Wort für sich allein (d)eine Arbeit macht.

Damit meine ich: Erst mal passiert nicht viel einfach nur dadurch, dass ein Wort aufgestellt wird. Es reicht nicht, "Erfolg" an die Wand zu hängen, es dabei zu belassen und über Nacht kommt dann der Erfolg durch die Tür. Du weißt, was ich meine, oder?


Vielmehr wird das Wort lebendig durch seinen Empfänger.


Ein Wort hat Bedeutung nur dadurch, dass und wie du es verstehst oder welches Empfinden du damit verbindest. Wenn du "Leben" liest, dann kommt dir innerlich automatisch eine andere Assoziation, als wenn du "Tod" liest. Verschiedene Wörter lösen unterschiedliche Emotionen aus und kreieren jeweils eigene Bilder. Das hängt oft auch mit unserem eigenen Erlebten, unserer Geschichte und Kultur zusammen.


Das Wort, das du dir ausgewählt hast, darf also in dir arbeiten und du darfst mit dem Wort arbeiten. Du darfst zum Beispiel über das Wort meditieren, Gedanken und Assoziationen dazu aufschreiben oder es dir laut zusprechen.


Überlege dir, welchen kleinen Schritt du in deinem Alltag als nächstes gehen kannst, damit du etwas umsetzt, das zu dem Wort passt. Wenn dein Wort zum Beispiel "Freiheit" ist, dann überlege dir, was Freiheit für dich persönlich bedeutet. Was darfst du in deinem Alltag weglassen und was integrieren, damit deine persönliche Freiheit Wirklichkeit für dich wird?

 

4. Nutze die Kraft und Gestaltungsmacht der Worte für dein Leben

HALTE DIR GUTE WORTE STETS VOR AUGEN!

Es hat Kraft, wenn du dir deine Werte als geschriebene Worte vor Augen führst. Wenn du das entsprechende Wort liest, wirst du innerlich anfangen, damit und daran zu arbeiten, Gedanken und Ideen zu kreieren.


Nutze gern deinen Kalender und halte dein Wort als Jahresmotto fest. Oder schreibe es dir auf eine Postkarte und befestige sie an einem prominenten Platz in deinem Zuhause.

Wähle dir auch gern unsere handgefertigten Perlenarmbänder aus. Wenn du dann auf dein Handgelenk schaust, wirst du nicht nur an ein schönes kraftvolles Wort erinnert, sondern bekommst mit dem Smiley gleich gute Laune gratis dazu :)


Sprich mit "LOVED" über deinem Leben aus, dass du geliebt bist. Und lass dich immer wieder daran erinnern.


Oder nutze "FOCUS" als Erinnerungshilfe, wenn du tausend Ideen im Kopf hast und vorwärts kommen willst.


Schließlich ermutigt uns Gottes Wort in Kolosser 3, 12, dass wir gute Werte "anziehen":


Zieht nun an als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut!




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